Die Nenntragkraft Q ist die zentrale Kennzahl jedes Staplers — sie gibt an, wie viel kg er bei Standard-Lastschwerpunkt (500 mm) und definierter Hubhöhe (meist 3,3 m) heben darf. Beispiel: Ein 2,5-t-Stapler trägt 2.500 kg bei 500 mm LSA und 3,3 m h3.
Mit zunehmender Hubhöhe und/oder größerem LSA reduziert sich die Tragkraft — siehe Resttragfähigkeit und Lastdiagramm. Eine 2,5-t-Maschine kann bei 6 m und 600 mm LSA durchaus nur noch 1.500 kg tragen.
Bei Anbaugeräten (Klammer, Drehgerät, Seitenschieber) sinkt die Tragkraft zusätzlich, weil das Anbaugerät selbst Gewicht und Lastmoment kostet. Auf jedem Stapler muss das Lastdiagramm gut sichtbar angebracht sein — Pflicht nach UVV.